Das starke Team stellt sich vor!

 

Am Anfang war eine Idee. Eckhard Franz war im Demeter Verlag in Gräfelfing zuständig für die Anzeigenakquisition im süddeutschen Raum. Durch den direkten Kontakt zu den Dentalfirmen konnte er sich persönlich ein Bild von den Bedürfnissen und Sorgen der Anbieter machen.

Die Zusammenarbeit mit der Dentalindustrie wurde auch, durch die langjährige Organisation von Dentalausstellungen, u. a. begleitend zu Tagungen der DGZMK, der DGP oder der BZK Stuttgart, immer enger.

Damals war es fast unmöglich, Produktinformationen oder Firmenportraits in dentalen Publikationen unterzubringen. Für „PR“ war man sich in den Fachredaktionen zu fein; die Anzeigen wurden hingegen natürlich gerne veröffentlicht.

So wurde die Idee geboren, mit einem Periodikum all den Unternehmen eine Plattform zu bieten, die diese Form der Kommunikation mit den Kunden suchten: Ein Magazin mit Kennziffernsystem, der dental:spiegel.

Seine damalige Kollegin und spätere Ehefrau, Brigitte Franz, war vom Beginn der Verlagsgründung an allen Entscheidungen beteiligt; der weibliche Instinkt hat sich als außerordentlich hilfreich beim Meistern diverser Schwierigkeiten erwiesen.

Mit dem dental:spiegel hatten die Unternehmen der Dentalbranche ein Forum der Kommunikation mit ihren Kunden, den Zahnärzten, in dem sie ihre Produkte und Serviceleistungen vorstellen konnten, besser als dieses nur mit „Werbeseiten“ möglich gewesen wäre.

Wie das meist so ist, wurde die Chance zuerst von den kleinen und im Markt neuen Anbietern wahrgenommen. Aber in ziemlich kurzer Zeit wurde dieses Kennziffernsystem ganz allgemein angewandt, und aus der anfangs kleinen, regional bayerischen Fachzeitschrift wurde eines der führenden, überregionalen deutschen Dentalmedien mit einer verbreiteten Auflage von derzeit 35.000 Exemplaren.

In den Folgejahren wurde der dental:spiegel auch in Europa-Ausgaben herausgebracht; es gab eine „Ausgabe West“ für Österreich, Südtirol, Elsass und die Beneluxstaaten und eine „Ausgabe Ost“ für Ungarn, die ehem. CSSR sowie Polen.

Der dental:spiegel hat schon früh verstanden, dass Europa zusammenwachsen wird und die Industrie daher europaweit agieren muss. Leider wohl einige Jahre zu früh, denn am Anzeigenumsatz gemessen, wurde die Idee gar nicht so positiv aufgenommen.

Nichtsdestotrotz ist der dental:spiegel nie von dieser Meinung abgewichen und hat kontinuierlich eine Zusammenarbeit mit ausländischen Fachzeitschriften angestrebt. Aktuell arbeitet der dental:spiegel mit folgenden ausländischen Verlagen zusammen:

Italien O.VE.S.T. srl – Anuuario Dentale, Mailand
Russland NOVE V STOMATOLOGII, Moskau
Asien DENTAL ASIA, Singapur


Als einzige Dental-Fachzeitschrift erschien der dental:spiegel nach der Wende in den Beitrittsgebieten mit einer eigenen Ausgabe Ost, um speziell auf die besonderen Bedürfnisse der dort tätigen Zahnärzte eingehen zu können. Daraus resultiert der noch heute enorm hohe des dental:spiegel in den neuen Bundesländern.

Im Jahre 1992 wurden dann beide Titel dental:spiegel West und Ost zusammengelegt zu dem heutigen Magazin dental:spiegel, der kostenlos an 35.000 Zahnarztpraxen versandt wird. Somit erreicht der dental:spiegel ca. 40.000 niedergelassene Zahnärzte in ganz Deutschland.

1995 erfolgte dann die Eröffnung des dental:spiegel FORUM. In einer denkmalgeschützten Villa in München, in der schon damals der Verlagssitz war, fanden mehrere Jahre Fortbildungsveranstaltungen für Zahnärzte und Ihre Mitarbeiter statt.

Ebenfalls wurden ab 1995 u. a. der dental:spiegel LABOR verlegt, welcher zum heutigen Zeitpunkt jedoch nicht mehr publiziert wird.

Ab 1998 hat sich die FranzMedien Group nun ausschließlich auf die Herausgabe des dental:spiegel fokussiert, der nun 9 x jährlich erscheint und auf das bewährte „3-Säulen-Modell“ setzt.

Seit 2000 erscheint im Hause der FranzMedien Group auch eines der bedeutesten Kompendien der Dentalbranche, der DENTAL ALMANACH. Durch den Kauf der DI Dental Information GmbH wurde die FranzMedien Group Herausgeber und Verlag des Dental Almanach; seit 2011 erscheint der DENTAL ALMANACH. Außerdem übernommen wurde das IDS-JOURNAL, dass auch 2017 wieder als offizielles Messejournal mit einer Auflage von 32.000 Exemplaren während der gesamten IDS mit täglich 5.000 Exemplare in den Messehallen verteilt wird.

Für Stabilität und Prinzipientreue steht der dental:spiegel und die FranzMedien Group als Familienunternehmen. Um diese Linie auch weiterhin verfolgen zu können, trat im Juli 2001 der älteste Sohn, Philipp Franz, in den Verlag ein. Nach einer erfolgreich absolvierten Ausbildung zum Bankkaufmann und anschließender Tätigkeit als Individualkundenbetreuer entschied er sich, im elterlichen Verlag zu wirken und neue Ideen und Konzepte einzubringen. Das Studium der Betriebswirtschaft garantiert die gewohnte Stabilität des Verlagshauses.

Bei der Auswertung der aktuellen Leserbefragungen LA-DENT 2016 hat sich gezeigt, dass sich der dental:spiegel im Markt gut positioniert hat und zu recht zu den „Blue Chips“ der Dental-Medien-Branche zählt. Dies zeigt sich vor allem in dem hervorragenden Reichweitenergebnis des dental:spiegel, der unter den fünf reichweitenstärksten Titeln Deutschlands ist.

Im März 2012 verstarb unerwartet der Verleger und Herausgeber des dental:spiegel, Eckhard Franz. Die Familie, Mitarbeiter sowie die Dentalwelt trauern um ein dentales Urgestein.

Die FranzMedien Group – zu der neben der Gebr. Franz Druck & Medien GmbH ebenfalls die f4 media GmbH & Co.KG, die FRANZ media GmbH und die FRANZ mediaplus GmbH gehören – wird nun von Brigitte und Philipp Franz im Sinne von Eckhard Franz weitergeführt.